Vierte Generation

Geschichte und Werte
der Vaihinger Mühle

Wie wir Tradition und technischen Fortschritt seit 1447 miteinander verbinden.

Vierte Generation

Geschichte und Werte
der Vaihinger Mühle

Wie wir Tradition und technischen Fortschritt seit 1447 miteinander verbinden.

Historie der Vaihinger Mühle

Zum Unternehmen gehören heute drei historische Mühlenstandorte in Vaihingen an der Enz: die Untere Mühle mit Mühlenladen und Vermahlungsanlage, die direkt benachbarte Lohmühle, heute Veranstaltungs- und Wohnraum, sowie die ehemalige Burgmühle rund einen Kilometer enzaufwärts mit zwei Kleinwasserkraftanlagen..

1447

Erste urkundliche Erwähnung

Erste urkundliche Erwähnung der "Unteren Mühle". Graf Ludwig I. von Württemberg und Mömpelgard (1426-1450) gibt Müllermeister Gilgen Birger die Mühle mit entsprechenden Mahlrechten zum Lehen.

Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
1523

Die „unnderen malmullin“

Nennung der „unnderen malmullin“ mit sechs Mahlgängen, einer Loh- und einer Walkmühle. Die Lohmühle gehörte der Gemeinschaft der Gerber, die getrocknete Eichenrinde zur „Lohe“ mahlten, um Felle zu gerben.

1693

Der große Stadtbrand

Im Pfälzischen Erbfolgekrieg bringt der französische König Ludwig XIV. Verwüstung und Elend. Die „Untere Mühle“ fällt ebenfalls den Flammen zum Opfer; der damalige Müller Hans Möserlin kommt in dieser Zeit ums Leben.

Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
1700

„New erbawt anno 1700“

Nach dem Tod des Müllers heiratet der Geselle Simeon Valentin dessen Witwe und wird Müllermeister. Er baut die „Untere Mühle“ in ihrer heutigen Form wieder auf. Die Inschrift des Schlusssteins über dem Ladeneingang lautet daher „New erbawt anno 1700“.

1820–1870

Wechselnde Müllermeister

Müllermeister Kübler betreibt die Mühle bis 1820. Danach führt Müllermeister Kiefer den Handwerksbetrieb. 1850 übernimmt Johann Caspar Obermiller und 1870 schließlich Müllermeister Kieser.

Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
1893–1910

Die Familie Bausch

Adolf Bausch wird Besitzer der „Unteren Mühle“ und übergibt diese im Jahr 1910 an seinen Sohn Karl Bausch weiter.

1897

Elektrizität an der Burgmühle

Die „Burgmühle“ (auch „Obere Mühle“) direkt unterhalb von Schloss Kaltenstein wird zu einem der ersten Elektrizitätswerke in Württemberg umgebaut.

Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
1915–1918

Elektrifizierung & erster Weltkrieg

1915 wird der Mühlenantrieb elektrifiziert. Ein neues Kraftwerk flussabwärts ersetzt die direkte Wasserkraft der „Unteren Mühle“. 1918 zerstört ein Brand die Lohmühle am Ende des Ersten Weltkrieges.

1928

Familie Auch

Müllermeister Wilhelm Auch übernimmt 1928 mit seiner Frau Marie die „Untere Mühle“.

Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
1935

Großer Umbau

1935 wird die Mühle umgebaut: Das Mahlwerk wird erneuert und eine neue Vermahlungsanlage eingebaut.

1954

Zweite Generation

Müllermeister Alfred Auch und seine Frau Elsbeth führen den Betrieb in der zweiten Familiengeneration fort.

Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
1964

Mühlenturm

Der Mühlenturm zwischen ehemaliger Lohmühle und dem Mühlengebäude entsteht und eine neue vollautomatische Vermahlungsanlage wird eingebaut.

1971

Nachhaltige Wasserkraft

Erwerb des Wasserkraftwerkes "Burgmühle" durch Elsbeth und Alfred Auch. Seitdem kann der Stromverbrauch der Mahlmühle über die regenerative Energieerzeugung umweltfreundlich und nachhaltig abgedeckt werden.

Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
1977

Neue Siloanlage

Neubau einer Siloanlage mit integrierter Getreideannahme und Reinigung.

1982

Mühlenladen

1982 eröffnet der Mühlenladen zum Direktverkauf von Mehl- und Getreideprodukten sowie eigenen Backmischungen.

Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
1989

Dritte Generation

1989 übernehmen Müllermeister und Dipl.-Ing. Manfred Auch und seine Frau Elvira den Betrieb.

1997

550 Jahre Jubiläum

2009

Ausbau

Vergrößerung und Umgestaltung des Mühlenladens zu seiner heutigen Form.

2012

Zweite Wasserkraftanlage

Neubau einer zweiten Wasserkraftanlage am Standort "Burgmühle" durch Manfred und Sohn Johannes Auch.

2019–2020

Zukunft & Digitaler Wandel

2019 steigt Tochter Katharina Auch in den Betrieb ein. 2020 folgt die Eröffnung des Online-Shops und der Baubeginn des Anbaus zur Erweiterung des Mühlenladens.

2025

Modernisierung der Mühle

Nachdem in den Jahren 2021-23 bereits u.a. die Getreidevorbereitung, Mehllagerung, -mischerei und die Abfüllmaschine erneuert wurden, fand 2025 eine Komplettrenovierung statt. Die Anlage von 1961 wurde ausgebaut und wir mahlen seitdem mit zwei energieeffizienten Vermahlungssystemen – auf dem neuesten Stand der Technik und vollautomatisch gesteuert um unsere hohe Qualität zu garantieren.

2026

4. Generation

Betriebsübergabe zum 1. Juli 2026 - die 4. Generation übernimmt die Verantwortung für die Vaihinger Mühle. Johannes Auch tritt die Nachfolge seiner Eltern Elvira und Manfred Auch an. Er wird von seiner Schwester Katharina Hüeber-Auch unterstützt.

Historie der Vaihinger Mühle

Zum Unternehmen gehören heute drei historische Mühlenstandorte in Vaihingen an der Enz: die Untere Mühle mit Mühlenladen und Vermahlungsanlage, die direkt benachbarte Lohmühle, heute Veranstaltungs- und Wohnraum, sowie die ehemalige Burgmühle rund einen Kilometer enzaufwärts mit zwei Kleinwasserkraftanlagen..

1447

Erste urkundliche Erwähnung

Erste urkundliche Erwähnung der "Unteren Mühle". Graf Ludwig I. von Württemberg und Mömpelgard (1426-1450) gibt Müllermeister Gilgen Birger die Mühle mit entsprechenden Mahlrechten zum Lehen.

1523

Die „unnderen malmullin“

Nennung der „unnderen malmullin“ mit sechs Mahlgängen, einer Loh- und einer Walkmühle. Die Lohmühle gehörte der Gemeinschaft der Gerber, die getrocknete Eichenrinde zur „Lohe“ mahlten, um Felle zu gerben.

Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
1693

Der große Stadtbrand

Im Pfälzischen Erbfolgekrieg bringt der französische König Ludwig XIV. Verwüstung und Elend. Die „Untere Mühle“ fällt ebenfalls den Flammen zum Opfer; der damalige Müller Hans Möserlin kommt in dieser Zeit ums Leben.

1700

„New erbawt anno 1700“

Nach dem Tod des Müllers heiratet der Geselle Simeon Valentin dessen Witwe und wird Müllermeister. Er baut die „Untere Mühle“ in ihrer heutigen Form wieder auf. Die Inschrift des Schlusssteins über dem Ladeneingang lautet daher „New erbawt anno 1700“.

Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
1820–1870

Wechselnde Müllermeister

Müllermeister Kübler betreibt die Mühle bis 1820. Danach führt Müllermeister Kiefer den Handwerksbetrieb. 1850 übernimmt Johann Caspar Obermiller und 1870 schließlich Müllermeister Kieser.

Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
1893–1910

Die Familie Bausch

Adolf Bausch wird Besitzer der „Unteren Mühle“ und übergibt diese im Jahr 1910 an seinen Sohn Karl Bausch weiter.

Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
1897

Elektrizität an der Burgmühle

Die „Burgmühle“ (auch „Obere Mühle“) direkt unterhalb von Schloss Kaltenstein wird zu einem der ersten Elektrizitätswerke in Württemberg umgebaut.

Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
1915–1918

Elektrifizierung & erster Weltkrieg

1915 wird der Mühlenantrieb elektrifiziert. Ein neues Kraftwerk flussabwärts ersetzt die direkte Wasserkraft der „Unteren Mühle“. 1918 zerstört ein Brand die Lohmühle am Ende des Ersten Weltkrieges.

Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
1928

Familie Auch

Müllermeister Wilhelm Auch übernimmt 1928 mit seiner Frau Marie die „Untere Mühle“.

1935

Großer Umbau

1935 wird die Mühle umgebaut: Das Mahlwerk wird erneuert und eine neue Vermahlungsanlage eingebaut.

Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
1954

Zweite Generation

Müllermeister Alfred Auch und seine Frau Elsbeth führen den Betrieb in der zweiten Familiengeneration fort.

Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
1964

Mühlenturm

Der Mühlenturm zwischen ehemaliger Lohmühle und dem Mühlengebäude entsteht und eine neue vollautomatische Vermahlungsanlage wird eingebaut.

Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
1971

Nachhaltige Wasserkraft

Erwerb des Wasserkraftwerkes "Burgmühle" durch Elsbeth und Alfred Auch. Seitdem kann der Stromverbrauch der Mahlmühle über die regenerative Energieerzeugung umweltfreundlich und nachhaltig abgedeckt werden.

Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
1977

Neue Siloanlage

Neubau einer Siloanlage mit integrierter Getreideannahme und Reinigung.

1982

Mühlenladen

1982 eröffnet der Mühlenladen zum Direktverkauf von Mehl- und Getreideprodukten sowie eigenen Backmischungen.

Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
1989

Dritte Generation

1989 übernehmen Müllermeister und Dipl.-Ing. Manfred Auch und seine Frau Elvira den Betrieb.

Erste Erwähnung Vaihinger Mühle
1997

550 Jahre Jubiläum

2009

Ausbau

Vergrößerung und Umgestaltung des Mühlenladens zu seiner heutigen Form.

2012

Zweite Wasserkraftanlage

Neubau einer zweiten Wasserkraftanlage am Standort "Burgmühle" durch Manfred und Sohn Johannes Auch.

2019–2020

Zukunft & Digitaler Wandel

2019 steigt Tochter Katharina Auch in den Betrieb ein. 2020 folgt die Eröffnung des Online-Shops und der Baubeginn des Anbaus zur Erweiterung des Mühlenladens.

2025

Modernisierung der Mühle

Nachdem in den Jahren 2021-23 bereits u.a. die Getreidevorbereitung, Mehllagerung, -mischerei und die Abfüllmaschine erneuert wurden, fand 2025 eine Komplettrenovierung statt. Die Anlage von 1961 wurde ausgebaut und wir mahlen seitdem mit zwei energieeffizienten Vermahlungssystemen – auf dem neuesten Stand der Technik und vollautomatisch gesteuert um unsere hohe Qualität zu garantieren.

2026

4. Generation

Betriebsübergabe zum 1. Juli 2026 - die 4. Generation übernimmt die Verantwortung für die Vaihinger Mühle. Johannes Auch tritt die Nachfolge seiner Eltern Elvira und Manfred Auch an. Er wird von seiner Schwester Katharina Hüeber-Auch unterstützt.

Unsere Werte

Vier Generationen, die nach den selben Werten leben und arbeiten

regional
Unser Getreide kommt von Landwirten aus der unmittelbaren Region (max. ca. 20 km), viele beliefern uns schon seit Generationen. Verkauft werden die Erzeugnisse wiederrum vorwiegend an Kunden aus der Region: im Mühlenladen direkt an der Enz. Auch unsere Partner wie Wiederverkäufer, Hofläden und Gastronomie sitzen bei uns fast alle um die Ecke.
authentisch
Bei uns arbeitet die Mühle ganzjährig. Die Produktion läuft direkt im Haus, im Sommer nehmen wir das Getreide an den Silos an. In unseren Backkursen und bei Mühlenführungen erklären wir, wie das alles zusammenhängt und wer eine Frage zum Backen hat, bekommt die Antwort persönlich von uns.
gut
gut: das sind für uns die Mühle, die Produkte und die Menschen, die hier arbeiten. Wir sind solide, verlässlich und bleiben immer nah an den Menschen.

Häufig gestellte Fragen

1447 übergab Graf Ludwig I. von Württemberg dem Müllermeister Gilgen Birger die Untere Mühle mit den entsprechenden Mahlrechten zum Lehen. Das gilt als erste urkundliche Erwähnung.

Seit 1928. Müllermeister Wilhelm Auch übernahm damals mit seiner Frau Maria den Betrieb. Heute führt die Familie die Mühle in vierter Generation.

Seit der Betriebsübergabe zum 1. Juli 2026 führt Johannes Auch die Vaihinger Mühle als Einzelunternehmen, unterstützt von seiner Schwester Katharina Hüeber-Auch.

Die Burgmühle

Seit dem Erwerb 1971 durch Alfred Auch sorgt die geschichtsträchtige Burgmühle, auch Obere Mühle genannt, für die regenerative Stromversorgung der Vaihinger Mühle. Wie die Untere Mühle wurde auch sie 1447 erstmals urkundlich erwähnt und diente ursprünglich der Getreidevermahlung. 1897 wurde sie zu einem der ersten Elektrizitätswerke Württembergs umgebaut. Ihr heutiges Herzstück, eine 1946 installierte Kaplan-Turbine von Voith, läuft bis heute im Originalzustand und erzeugt eine Maximalleistung von rund 72 kW.  2009 wurde die Anlage um einen Fischauf- und Fischabstieg in Form einer Rauen Rampe erweitert, um die ökologische Durchgängigkeit der Enz zu sichern. 2012 errichteten Manfred und Johannes Auch eine moderne Neuanlage mit automatisierter Kaplan-Turbine, neuer Wehranlage und einer zweiten Fischtreppe.