Geschichte und Werte
der Vaihinger Mühle
Vierte Generation
Geschichte und Werte
der Vaihinger Mühle
Wie wir Tradition und technischen Fortschritt seit 1447 miteinander verbinden.
Historie der Vaihinger Mühle
Zum Unternehmen gehören heute drei historische Mühlenstandorte in Vaihingen an der Enz: die Untere Mühle mit Mühlenladen und Vermahlungsanlage, die direkt benachbarte Lohmühle, heute Veranstaltungs- und Wohnraum, sowie die ehemalige Burgmühle rund einen Kilometer enzaufwärts mit zwei Kleinwasserkraftanlagen..
Erste urkundliche Erwähnung
Erste urkundliche Erwähnung der "Unteren Mühle". Graf Ludwig I. von Württemberg und Mömpelgard (1426-1450) gibt Müllermeister Gilgen Birger die Mühle mit entsprechenden Mahlrechten zum Lehen.
Die „unnderen malmullin“
Nennung der „unnderen malmullin“ mit sechs Mahlgängen, einer Loh- und einer Walkmühle. Die Lohmühle gehörte der Gemeinschaft der Gerber, die getrocknete Eichenrinde zur „Lohe“ mahlten, um Felle zu gerben.
Der große Stadtbrand
Im Pfälzischen Erbfolgekrieg bringt der französische König Ludwig XIV. Verwüstung und Elend. Die „Untere Mühle“ fällt ebenfalls den Flammen zum Opfer; der damalige Müller Hans Möserlin kommt in dieser Zeit ums Leben.

„New erbawt anno 1700“
Nach dem Tod des Müllers heiratet der Geselle Simeon Valentin dessen Witwe und wird Müllermeister. Er baut die „Untere Mühle“ in ihrer heutigen Form wieder auf. Die Inschrift des Schlusssteins über dem Ladeneingang lautet daher „New erbawt anno 1700“.
Wechselnde Müllermeister
Müllermeister Kübler betreibt die Mühle bis 1820. Danach führt Müllermeister Kiefer den Handwerksbetrieb. 1850 übernimmt Johann Caspar Obermiller und 1870 schließlich Müllermeister Kieser.
Die Familie Bausch
Adolf Bausch wird Besitzer der „Unteren Mühle“ und übergibt diese im Jahr 1910 an seinen Sohn Karl Bausch weiter.
Elektrizität an der Burgmühle
Die „Burgmühle“ (auch „Obere Mühle“) direkt unterhalb von Schloss Kaltenstein wird zu einem der ersten Elektrizitätswerke in Württemberg umgebaut.
Elektrifizierung & erster Weltkrieg
1915 wird der Mühlenantrieb elektrifiziert. Ein neues Kraftwerk flussabwärts ersetzt die direkte Wasserkraft der „Unteren Mühle“. 1918 zerstört ein Brand die Lohmühle am Ende des Ersten Weltkrieges.
Familie Auch
Müllermeister Wilhelm Auch übernimmt 1928 mit seiner Frau Marie die „Untere Mühle“.
Großer Umbau
1935 wird die Mühle umgebaut: Das Mahlwerk wird erneuert und eine neue Vermahlungsanlage eingebaut.
Zweite Generation
Müllermeister Alfred Auch und seine Frau Elsbeth führen den Betrieb in der zweiten Familiengeneration fort.
Mühlenturm
Der Mühlenturm zwischen ehemaliger Lohmühle und dem Mühlengebäude entsteht und eine neue vollautomatische Vermahlungsanlage wird eingebaut.
Nachhaltige Wasserkraft
Erwerb des Wasserkraftwerkes "Burgmühle" durch Elsbeth und Alfred Auch. Seitdem kann der Stromverbrauch der Mahlmühle über die regenerative Energieerzeugung umweltfreundlich und nachhaltig abgedeckt werden.
Neue Siloanlage
Neubau einer Siloanlage mit integrierter Getreideannahme und Reinigung.
Mühlenladen
1982 eröffnet der Mühlenladen zum Direktverkauf von Mehl- und Getreideprodukten sowie eigenen Backmischungen.
Dritte Generation
1989 übernehmen Müllermeister und Dipl.-Ing. Manfred Auch und seine Frau Elvira den Betrieb.
550 Jahre Jubiläum
Ausbau
Vergrößerung und Umgestaltung des Mühlenladens zu seiner heutigen Form.
Zweite Wasserkraftanlage
Neubau einer zweiten Wasserkraftanlage am Standort "Burgmühle" durch Manfred und Sohn Johannes Auch.
Zukunft & Digitaler Wandel
2019 steigt Tochter Katharina Auch in den Betrieb ein. 2020 folgt die Eröffnung des Online-Shops und der Baubeginn des Anbaus zur Erweiterung des Mühlenladens.
Modernisierung der Mühle
Nachdem in den Jahren 2021-23 bereits u.a. die Getreidevorbereitung, Mehllagerung, -mischerei und die Abfüllmaschine erneuert wurden, fand 2025 eine Komplettrenovierung statt. Die Anlage von 1961 wurde ausgebaut und wir mahlen seitdem mit zwei energieeffizienten Vermahlungssystemen – auf dem neuesten Stand der Technik und vollautomatisch gesteuert um unsere hohe Qualität zu garantieren.
4. Generation
Betriebsübergabe zum 1. Juli 2026 - die 4. Generation übernimmt die Verantwortung für die Vaihinger Mühle. Johannes Auch tritt die Nachfolge seiner Eltern Elvira und Manfred Auch an. Er wird von seiner Schwester Katharina Hüeber-Auch unterstützt.
Historie der Vaihinger Mühle
Zum Unternehmen gehören heute drei historische Mühlenstandorte in Vaihingen an der Enz: die Untere Mühle mit Mühlenladen und Vermahlungsanlage, die direkt benachbarte Lohmühle, heute Veranstaltungs- und Wohnraum, sowie die ehemalige Burgmühle rund einen Kilometer enzaufwärts mit zwei Kleinwasserkraftanlagen..
Erste urkundliche Erwähnung
Erste urkundliche Erwähnung der "Unteren Mühle". Graf Ludwig I. von Württemberg und Mömpelgard (1426-1450) gibt Müllermeister Gilgen Birger die Mühle mit entsprechenden Mahlrechten zum Lehen.
Die „unnderen malmullin“
Nennung der „unnderen malmullin“ mit sechs Mahlgängen, einer Loh- und einer Walkmühle. Die Lohmühle gehörte der Gemeinschaft der Gerber, die getrocknete Eichenrinde zur „Lohe“ mahlten, um Felle zu gerben.
Der große Stadtbrand
Im Pfälzischen Erbfolgekrieg bringt der französische König Ludwig XIV. Verwüstung und Elend. Die „Untere Mühle“ fällt ebenfalls den Flammen zum Opfer; der damalige Müller Hans Möserlin kommt in dieser Zeit ums Leben.
„New erbawt anno 1700“
Nach dem Tod des Müllers heiratet der Geselle Simeon Valentin dessen Witwe und wird Müllermeister. Er baut die „Untere Mühle“ in ihrer heutigen Form wieder auf. Die Inschrift des Schlusssteins über dem Ladeneingang lautet daher „New erbawt anno 1700“.
Wechselnde Müllermeister
Müllermeister Kübler betreibt die Mühle bis 1820. Danach führt Müllermeister Kiefer den Handwerksbetrieb. 1850 übernimmt Johann Caspar Obermiller und 1870 schließlich Müllermeister Kieser.
Die Familie Bausch
Adolf Bausch wird Besitzer der „Unteren Mühle“ und übergibt diese im Jahr 1910 an seinen Sohn Karl Bausch weiter.
Elektrizität an der Burgmühle
Die „Burgmühle“ (auch „Obere Mühle“) direkt unterhalb von Schloss Kaltenstein wird zu einem der ersten Elektrizitätswerke in Württemberg umgebaut.
Elektrifizierung & erster Weltkrieg
1915 wird der Mühlenantrieb elektrifiziert. Ein neues Kraftwerk flussabwärts ersetzt die direkte Wasserkraft der „Unteren Mühle“. 1918 zerstört ein Brand die Lohmühle am Ende des Ersten Weltkrieges.
Familie Auch
Müllermeister Wilhelm Auch übernimmt 1928 mit seiner Frau Marie die „Untere Mühle“.
Großer Umbau
1935 wird die Mühle umgebaut: Das Mahlwerk wird erneuert und eine neue Vermahlungsanlage eingebaut.
Zweite Generation
Müllermeister Alfred Auch und seine Frau Elsbeth führen den Betrieb in der zweiten Familiengeneration fort.
Mühlenturm
Der Mühlenturm zwischen ehemaliger Lohmühle und dem Mühlengebäude entsteht und eine neue vollautomatische Vermahlungsanlage wird eingebaut.
Nachhaltige Wasserkraft
Erwerb des Wasserkraftwerkes "Burgmühle" durch Elsbeth und Alfred Auch. Seitdem kann der Stromverbrauch der Mahlmühle über die regenerative Energieerzeugung umweltfreundlich und nachhaltig abgedeckt werden.
Neue Siloanlage
Neubau einer Siloanlage mit integrierter Getreideannahme und Reinigung.
Mühlenladen
1982 eröffnet der Mühlenladen zum Direktverkauf von Mehl- und Getreideprodukten sowie eigenen Backmischungen.
Dritte Generation
1989 übernehmen Müllermeister und Dipl.-Ing. Manfred Auch und seine Frau Elvira den Betrieb.
550 Jahre Jubiläum
Ausbau
Vergrößerung und Umgestaltung des Mühlenladens zu seiner heutigen Form.
Zweite Wasserkraftanlage
Neubau einer zweiten Wasserkraftanlage am Standort "Burgmühle" durch Manfred und Sohn Johannes Auch.
Zukunft & Digitaler Wandel
2019 steigt Tochter Katharina Auch in den Betrieb ein. 2020 folgt die Eröffnung des Online-Shops und der Baubeginn des Anbaus zur Erweiterung des Mühlenladens.
Modernisierung der Mühle
Nachdem in den Jahren 2021-23 bereits u.a. die Getreidevorbereitung, Mehllagerung, -mischerei und die Abfüllmaschine erneuert wurden, fand 2025 eine Komplettrenovierung statt. Die Anlage von 1961 wurde ausgebaut und wir mahlen seitdem mit zwei energieeffizienten Vermahlungssystemen – auf dem neuesten Stand der Technik und vollautomatisch gesteuert um unsere hohe Qualität zu garantieren.
4. Generation
Betriebsübergabe zum 1. Juli 2026 - die 4. Generation übernimmt die Verantwortung für die Vaihinger Mühle. Johannes Auch tritt die Nachfolge seiner Eltern Elvira und Manfred Auch an. Er wird von seiner Schwester Katharina Hüeber-Auch unterstützt.
Unsere Werte
Vier Generationen, die nach den selben Werten leben und arbeiten
Häufig gestellte Fragen
Wann wurde die Vaihinger Mühle das erste Mal erwähnt?
1447 übergab Graf Ludwig I. von Württemberg dem Müllermeister Gilgen Birger die Untere Mühle mit den entsprechenden Mahlrechten zum Lehen. Das gilt als erste urkundliche Erwähnung.
Seit wann führt die Familie Auch die Vaihinger Mühle?
Seit 1928. Müllermeister Wilhelm Auch übernahm damals mit seiner Frau Maria den Betrieb. Heute führt die Familie die Mühle in vierter Generation.
Wer leitet die Vaihinger Mühle heute?
Seit der Betriebsübergabe zum 1. Juli 2026 führt Johannes Auch die Vaihinger Mühle als Einzelunternehmen, unterstützt von seiner Schwester Katharina Hüeber-Auch.
Die Burgmühle
Seit dem Erwerb 1971 durch Alfred Auch sorgt die geschichtsträchtige Burgmühle, auch Obere Mühle genannt, für die regenerative Stromversorgung der Vaihinger Mühle. Wie die Untere Mühle wurde auch sie 1447 erstmals urkundlich erwähnt und diente ursprünglich der Getreidevermahlung. 1897 wurde sie zu einem der ersten Elektrizitätswerke Württembergs umgebaut. Ihr heutiges Herzstück, eine 1946 installierte Kaplan-Turbine von Voith, läuft bis heute im Originalzustand und erzeugt eine Maximalleistung von rund 72 kW. 2009 wurde die Anlage um einen Fischauf- und Fischabstieg in Form einer Rauen Rampe erweitert, um die ökologische Durchgängigkeit der Enz zu sichern. 2012 errichteten Manfred und Johannes Auch eine moderne Neuanlage mit automatisierter Kaplan-Turbine, neuer Wehranlage und einer zweiten Fischtreppe.